AGB CNBS GmbH

Ort und Dauer der Messe

1 | Die CNBS Messe wird an verschiedenen Orten mit begrenzter zeitlicher Dauer veranstaltet. Veranstalter ist die CNBS GmbH,  Bavariaring 3, 87600 Kaufbeuren.

2 | Das Datum der Veranstaltung (Veranstaltungsdatum) ist in dem Anmeldeformular angeben. Mit den „Guidelines für Händler“ werden die verbindlichen Auf- und Abbauzeiten ca. 3 Wochen vor dem Veranstaltungsdatum vorgegeben. Der Veranstalter ist berechtigt, aus wichtigem Grund die Messe zu verlängern, zu verkürzen oder abzusagen. Verkürzt der Veranstalter die Messe so wird die Standmiete entsprechend gemindert. Die Händler sind aus diesem Grund nicht berechtigt, sich von dem Vertrag zu lösen oder Ersatzansprüche zu stellen.

Öffnungszeiten

3 | Die Öffnungszeiten sind im jeweiligen Anmeldeformular unter „Messedaten“ angegeben. Der Veranstalter behält sich vor, im Bedarfsfall die Öffnungszeiten zu verlegen.

4 | Während der Messe besteht für die Händler Betriebspflicht, d.h. der Messestand muss zum Verkauf an Endkunden geöffnet sein. Eine Verletzung der Betriebspflicht führt ohne vorherige Abmahnung zu einer Schadensersatzpflicht des Händlers in Höhe der dreifachen Standmiete pro Messetag der Betriebsunterbrechung. Dem Händler bleibt nachgelassen, dem Veranstalter einen geringeren Schaden nachzuweisen.

Zulassung zur Messeveranstaltung

5 | Der Veranstalter bestimmt die Zulassung zur Messeveranstaltung.

Anmeldung

6 | Die Anmeldung erfolgt auf dem vom Veranstalter ausgegebenen Vordruck: „Anmeldeformular“. Falls beabsichtigt ist, mehrere Messestände zu belegen, ist für jeden Stand eine gesonderte Anmeldung einzureichen. Ebenfalls ist die Anmeldung über ein Online-Formular auf der Homepage www.cnbs.de möglich.

7 | Durch die Anmeldung erkennt der Händler die AGB / Teilnahmebedingungen, die Brandschutzbestimmungen und die „Guidelines für Händler“ als Grundlage seiner Geschäftsbeziehungen zu dem Veranstalter an.

8 | Der Händler ist an die Anmeldung gebunden; ein Widerruf kann aus Kulanz vom Veranstalter akzeptiert werden. Es besteht keine Rechtsgrundlage für einen Widerruf. Der Veranstalter kann jederzeit einer schriftlich beantragten Zurücknahme oder Änderung (z.B. einer Standverkleinerung) einer Anmeldung zustimmen, wenn hierfür ein wichtiger Grund geltend gemacht wird; in diesem Fall ist der Veranstalter berechtigt eine Bearbeitungsgebühr von 20 Prozent der ursprünglich anfallenden Standmiete, zu erheben. Nach Standzuteilung treten die Rechtsfolgen nach Ziffer (18) ein.

9 | Durch die Anmeldung verpflichtet sich der Händler im Falle der Zuteilung eines Messestandes auf der Veranstaltung Produkte zum Verkauf anzubieten und einen Messestand zu beziehen bzw. falls gewünscht seinen eigenen Stand zu errichten.

10 | Die Standzuteilung erfolgt nach den Grundsätzen von Ziffer (16). Deshalb werden Anmeldungen nicht bearbeitet, die hinsichtlich der Größe, der Lage oder besonderer Eigenschaften des Standes Bedingungen enthalten, von deren Erfüllung die Wirksamkeit der Anmeldung abhängig sein soll. Die Mindeststandgröße beträgt 25m².

Mietpreise

11| 1. Für jeden Stand gilt der Preis von € 149/m².

Im m² Preis enthalten sind: 

  • Begrenzung der Standfläche (optische Marker)
  • Werkekostenpauschale Marketing
  • Tägliche Reinigung der Hallengänge
  • Händlerausweise
  • Tagesfreikarten in begrenzter Anzahl

Die angegebenen Preise für die Standmieten verstehen sich ohne Umsatzsteuer. Die hinzukommende Umsatzsteuer beträgt 19%.

  1. Jeder angefangene m² wird voll angerechnet. Flächen für Hallenstützen werden nicht abgezogen. Eine Flächenabweichung von weniger als 10 % der gesamten Standfläche führt nicht zu Minderungs- bzw. Schadensersatzansprüchen.
  2. Die Zahlung erfolgt in Euro.

Zahlung

12| 1.Die Standmiete und andere Zahlungsforderungen des Veranstalters sind mit Rechnungsstellung fällig. Schecks werden zahlungshalber nicht angenommen.

  1. Die Standmiete ist in voller Höhe zu überweisen.

13 |1. Wird der Rechnungsbetrag der Standmiete zu den in Ziffer (13) festgelegten Terminen nicht oder nicht vollständig geleistet, so ist der Veranstalter berechtigt, die Zuteilung eines Messestandes abzulehnen.

  1. Wird die Rechnung über die Standmiete zu den in Ziffer (13) festgelegten Terminen nicht oder nicht vollständig beglichen, so ist der Veranstalter berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten; Ziffer (18) findet entsprechend Anwendung.

Standzuteilung

14 | Der Messevertrag mit dem Veranstalter wird durch die Standbestätigung, die in Form eines EDV-Ausdrucks, einer PDF-Datei oder einer E-Mail zugestellt per E-Mail oder einem FAX erfolgt, abgeschlossen.

15 | Der Veranstalter teilt die Messestände nach einheitlichen Gesichtspunkten zu und legt ihre Lage und Größe fest. Die Wünsche der Händler werden dabei soweit wie möglich berücksichtigt. Bei der Planung kann es zu einer Über- oder Unterschreitung der gewünschten Standfläche – je nach Belegungsvolumen- kommen. In Abhängigkeit von Standgröße und -zuschnitt können die gewünschten freien Seiten nicht immer umgesetzt werden. Mehr als ein Messestand wird zugeteilt, wenn Messegegenstände nicht zusammenhängend in der vollen Quadratmetergröße in einer Halle Platz finden. In diesem Fall kann der Veranstalter die Quadratmeterfläche eines Standes teilen und in Form von zwei oder mehr einzelnen Ständen in verschiedenen Hallen unterbringen.

16 | Der Veranstalter behält sich das Recht vor, auch nach dem Abschluss des Messevertrages (Standzuteilung, Ziff. 14) aus wichtigem Grunde notwendig werdende Änderungen vorzunehmen. Solche Änderungen berechtigen den Händler weder zum Rücktritt noch zu Ersatzansprüchen gegenüber dem Veranstalter, es sei denn, dass dem Veranstalter seinerseits Regressansprüche gegen Dritte zustehen.

17 | Lehnt ein Händler die Erfüllung des Vertrages ab, so bleibt er nach dem Versand der Standbestätigung zur Zahlung der vollen Standmiete verpflichtet.  

18 | Der Händler ist nicht berechtigt, den ihm zugeteilten Stand ganz oder teilweise, entgeltlich oder unentgeltlich einem Dritten zu überlassen oder ihn mit einem anderen Händler zu tauschen.

Gestaltung des Messegeländes

19 | Die Gesamtgestaltung des Messegeländes erfolgt durch den Veranstalter.

20 | Die einzelnen Stände können unter Beachtung der „Guidelines für Händler“ und den Brandschutzbestimmungen vom Händler weitergehend gestaltet, dekoriert und für den Verkauf ihrer Waren optimiert werden (z.B. mit weiteren Verkaufstischen oder Displays bestückt werden).

21 | Standaufbauten bedürfen der Genehmigung durch den Veranstalter. Nicht genehmigte Standaufbauten müssen auf Verlangen des Veranstalters unverzüglich geändert oder entfernt werden. Kommt der Händler dieser Anordnung nicht oder nicht rechtzeitig nach, so ist der Veranstalter berechtigt, diese Standaufbauten auf Kosten des Händlers zu beseitigen. Ersatzansprüche wegen dabei entstandener Schäden sind ausgeschlossen.

22 | Aus wichtigen Gründen, insbesondere wegen des Verkehrsflusses innerhalb der Hallen und des Freigeländes oder  im Interesse des Gesamteindrucks der Messe, ist der Veranstalter berechtigt, auch Änderungen an bereits genehmigten Standaufbauten zu verlangen und diese – wenn der Händler einer entsprechenden Anordnung nicht fristgemäß nachkommt – selbst vorzunehmen, in letzterem Falle werden dem Händler die Kosten in Rechnung gestellt.

Eintritt und Ausweise für Händler

23 | Für Händler und das bei ihnen beschäftigte Standpersonal werden ohne gesonderte Berechnung Eintrittsausweise in einer angemessenen Anzahl ausgegeben. Der Veranstalter behält sich vor, bereits ausgegebene Händlerausweise wieder elektronisch zu sperren, wenn der Händler vor Messebeginn die Standmiete nicht vollständig beglichen hat oder an der Messe nicht teilnimmt.

Auf- und Abbau der Stände

24 | Die Aufbauzeit wird in den „Guidelines für Händler“ bestimmt.

25 | Alle Messestände müssen bis zum Beginn der Veranstaltung fertiggestellt und eingeräumt sein. Die Händler verpflichten sich daher den Ihnen zuvor ausgehändigten Timetable/Aufbau zu befolgen und ihre Termine darin einzuhalten. Nur so ist ein reibungsloser Aufbau der Waren aller Händler möglich. Die Händler erhalten  die „Guidelines für Händler“ vor dem Beginn der Veranstaltung per Mail zugesandt.

26 | Händler die ihren Stand nicht bis zum Beginn der Veranstaltung bezogen haben, verlieren das Anrecht auf den Stand. Der Veranstalter hat das Recht, anderweitig darüber zu verfügen. Der Mieter haftet für den dem Veranstalter entstehenden Schaden. Die Kosten für Kaschierungsmaßnahmen, wie Stellwände oder Planen, werden dem nicht erschienenen Händler in Rechnung gestellt.

27 | Das Messegelände darf während der Aufbauzeit nur für Zwecke des Aufbaus befahren bzw. betreten werden.

28 | Produkte und Standaufbauten, die bis zu dem in den „Guidelines für Händler“ genannten Terminen vom Ausstellungsgelände entfernt sind, werden vom Veranstalter einem Spediteur zur Aufbewahrung übergeben. Die Kosten für den Transport und die Aufbewahrung trägt der Händler. Der Veranstalter und seine Beauftragten haften nicht für Beschädigungen und Verlust der eingelagerten Sachen.

29 | Der Händler ist verpflichtet, den Standplatz in dem Zustand zurückzugeben, in dem er ihn übernommen hat. Kommt er dieser Verpflichtung bis zum Ablauf des Termins für die Beendigung des Abbaus nicht nach, so wird der ursprüngliche Zustand des Standes auf Kosten des Händlers wiederhergestellt.

Unlauterer Wettbewerb

30 | Der Händler ist auch gegenüber dem Veranstalter verpflichtet, während der Messe alle Handlungen und Maßnahmen zu unterlassen, die gegenüber anderen Händler n einen Verstoß gegen Treu und Glauben und die Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) darstellen.

Sicherheits- und Umweltschutzbedingungen

31 | Die Verpflichtung zur Beachtung aller feuer-, bau- und gewerbepolizeilichen Vorschriften, aller berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften sowie aller Umweltschutzvorschriften gilt zugleich als Verpflichtung aus dem Messevertrag gegenüber dem Veranstalter.

32 | Der Veranstalter ist berechtigt, sich jederzeit von der Einhaltung der behördlichen oder der von ihm erlassenen Sicherheitsbestimmungen zu überzeugen. Er ist befugt, die sofortige Beseitigung des vorschriftswidrigen Zustandes auf Kosten des Händlers zu veranlassen. Ersatzansprüche stehen dem Händler nicht zu.

Haftung des Händlers

33 | Der Händler haftet dem Veranstalter über die gesetzliche Haftung hinaus für alle Schäden, die durch Nichtbeachtung behördlicher Verfügungen/Vorschriften sowie Anordnungen des Veranstalters entstehen. Der Händler haftet dem Veranstalter auch für Schäden, die durch seine Standaufbauten oder seine Produkte verursacht werden.

34 | Die Haftung des Händlers gegenüber dem Veranstalter erstreckt sich auch auf solche Schäden im Sinne von Ziffer (36), die durch Angestellte, Beauftragte oder geladene Besucher des Händler s verursacht werden.

Haftung des Veranstalters

35 | 1. Der Veranstalter haftet dem Händler nur für aus dem Betrieb der Messe entstehende Schäden, soweit sie von ihm, seinen Angestellten oder Erfüllungsgehilfen grob fahrlässig verursacht werden. Demnach wird beispielsweise für Schäden, die durch Diebstahl oder durch Mängel, die dem Bereich der Geländeeigentümer zuzurechnen sind, oder durch ähnliche Ursachen entstehen, kein Ersatz geleistet. Die persönliche Haftung der Angestellten und Erfüllungsgehilfen des Veranstalters gegenüber dem Händler wird außer im Fall von Vorsatz ausgeschlossen. Die verschuldensunabhängige mietrechtliche Haftung des Veranstalters wird ausgeschlossen.

  1. Um die grundlegende Sicherheit der Veranstaltung zu gewährleisten ist Sicherheitspersonal vor Ort. Zur Sicherung der Veranstaltung über Nacht können Nachtwächter hinzugebucht werden.

Versicherung

36  | Der Veranstalter wird eine Veranstaltungsversicherung abschließen.

Hausrecht

37| Während der Messe, einschließlich der Zeit des Auf- und Abbaus, steht dem Veranstalter das Hausrecht auf dem Messegelände aufgrund des mit dem Vermieter abgeschlossenen Vertrages zu. Den für die Organisation der Veranstaltung zuständigen Personen, die sich durch den Ausweis „Veranstalter“ legitimieren, ist jederzeit Zutritt zu den Ständen zu gestatten.

38 | Der Veranstalter ist berechtigt, die Durchführung von Veranstaltungen, die sich nicht in den Rahmen der Messe einfügen, zu verbieten und Personen, die den in Ausübung des Hausrechts erlassenen Anordnungen zuwiderhandeln, vom Messegelände zu verweisen, ihre Eintrittsausweise einzuziehen und widerrechtlich geparkte Fahrzeuge abschleppen zu lassen. Abgeschleppte Fahrzeuge werden nur gegen Erstattung der Kosten herausgegeben.

Guidelines für Händler

39 | Vor Beginn der Veranstaltung erhält der Händler vom Veranstalter die „Guidelines für Händler“ als PDF-Datei per Mail zugeschickt. Diese Guidelines enthalten wichtige Informationen zum Ablauf der Messe und den Zeitplan der den Aufbau der Waren und Produkte regelt.

Ansprüche aus den AGB/Teilnahmebedingungen

40| Die Beziehungen zwischen dem Veranstalter und dem Händler sind in den vorliegenden Händlerbedingungen vollständig geregelt. Maßgeblich ist die deutschsprachige Fassung. Ergänzende Abmachungen und Änderungen bedürfen der Schriftform.

41 | Ansprüche des Händlers aus dem Messevertrag können nur innerhalb einer Ausschlussfrist von 4 Wochen nach Schluss der Messe schriftlich bei dem Veranstalter geltend gemacht werden

42| Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Ansprüche aus diesem Vertrag ist Kaufbeuren

46| Die Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag beurteilen sich ausschließlich nach deutschem Recht.

43| Der Händler verpflichtet sich, seine Angestellten und die in seinem Auftrag auf dem Messegelände tätigen Personen bzw. Dienstleistungsunternehmen zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen und der „Guidelines für Händler“ und der Brandschutzverordnung anzuhalten und für sie zu haften. Der Veranstalter ist berechtigt, in abwicklungstechnischen Fragen Verhandlungen mit Dienstleistungsunternehmen abzulehnen.

44 | Der Veranstalter ist berechtigt, in jedem Fall der Zuwiderhandlung gegen die Teilnahmebedingungen und die „Guidelines für Händler“ eine Vertragsstrafe bis zur Höhe der doppelten Standmiete zu erheben. Dem Händler bleibt nachgelassen, einen geringen/geringeren Schaden des Veranstalters nachzuweisen. Darüber hinaus ist der Veranstalter berechtigt, in solchen Fällen den fristlosen Ausschluss von der Messe auszusprechen und sofort zu vollziehen. Die gezahlte Standmiete wird nicht vergütet. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen.