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Der schnellwachsende Cannabismarkt in Deutschland bzw. Europa führt dazu, dass der Informationsbedarf stetig steigt.
Wie sind aktuell die wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen?
Kann man von Best Practice Beispielen ableiten und lernen?
Gibt es neue Trends, die man genauer beobachten und ggfs. folgen sollte?

Die CBCE möchte hier ansetzen und hat unterschiedliche Player in Frankfurt/Main zusammengebracht. Internationale und nationale Grower, Distributoren, Einkäufer und Verkäufer. An 2 Tagen wurde anhand von Best Practice Beispielen die Adaption an sich ändernde Marktregulierungen, B2B2C, Markenaufbau, Blockchain, Kultivierung gesprochen.

Auffallend ist, dass die Mehrzahl mit einem sehr starken Preisverfall von Cannabis rechnet. Es gilt dementsprechend Mittel zu finden und Strategien zu definieren den Ertrag auch in Zukunft auf einem attraktiven Niveau beizubehalten: Produktionen effizienter zu gestalten. Ein erwähnenswerte Beispiel ist hier Aquaponics als eine nachhaltige Anbaumethode. Das Akronym aus Hydroponics und Aquakultur vereint die Vorteile beider Methoden: 100% organisch, bis zu 90% weniger Wassereinsatz, schnelleres Pflanzenwachstum, kaum bis gar keine Pestizide…

Marken-Branding, allen voran im Hinblick auf die Endkonsumenten gilt es als klassisches Marketing stärker in den Fokus zu bringen. Insbesondere wenn der Endkonsument im Fokus steht. Damit geht auch einher die Frage nach den „richtigen“ Distributionskanälen; Direkt, Zwischenhändler, Einzelhandel, Onlinehandel.

Große Pharmakonzerne haben die positiven Eigenschaften von Cannabis schon lange verstanden und versuchen neben THC nun auch CBD verschreibungspflichtig zu machen. Davon profitieren würden natürlich nur einige wenige. Entsprechend wurden über die unterschiedlichen Regulierungen und Zertifikate von CBD gesprochen, z.B. als GMP zertifiziertes Novelfood.

In der Gesamtheit ist Aufklärung das zentrale Wort.

Basisarbeit muss geleistet, um den Mainstream, Ärzte, Apotheker über Cannabis aufzuklären und Vertrauen aufbauen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Bereitstellung von Informationen, qualitativen Produkten und damit zur Entstigmatisierung von Cannabis. Gleichzeitig ist es wünschenswert eine einheitliche europäische Klarstellung zu bekommen und nicht alle Extrakte und Präparate als Betäubungsmittel zu deklarieren, um nur einzelnen Unternehmen den Zugang zu Cannabis zu ermöglichen.

Mit der CNBS, als Veranstaltungs- und Kommunikationsplattform, möchten wir unseren Teil dazu beitragen die vielfältigen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von Cannabis in die breite Öffentlichkeit zu bringen. Und damit auch mit Klischees aufzuräumen, dass die Pflanze ein Produkt des Teufels ist.

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